
IHV-TGB Generalversammlung 2026
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DatumDonnerstag, 23. April 2026
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Zeit18:00 Uhr
IHV-TGB GV mit Rückblick auf ruhigeres Vereinsjahr und Herausforderungen als Chance
Der Industrie- und Handelsverein präsentiert sich an seiner Generalversammlung finanziell gesund, organisatorisch in Bewegung und politisch wach. Für zusätzlichen Tiefgang sorgt Christian Hunziker von der Solothurner Handelskammer mit einem pointierten Referat zur Lage der Wirtschaft.
Die GV des Industrie- und Handelsvereins verlief kurz und reibungslos: Die Jahresrechnung 2025 schloss mit einem Gewinn, das Budget 2026 wurde genehmigt, und auch der Mitgliederbeitrag bleibt unverändert bei 350 Franken. Der Verein zählt aktuell 108 Mitglieder, anwesend davon waren Vertreter und Gäste aus rund 25 Unternehmen.
Ganz ohne Bewegung blieb der Abend trotzdem nicht. Der Verein verpasst der Mitgliederkommunikation und seiner Website einen Neustart und stellt mit Reto Spiegel die Geschäftsstelle neu auf, um Präsidium und Vorstand zu entlasten. Auch bei den Veranstaltungen soll 2026 wieder mehr laufen: angekündigt sind unter anderem die Betriebsbesichtigung bei Bell Oensingen am 20. Mai, den Morgenanlass „Dialog und Wirtschaft“ zur Standortförderung Kanton Solothurn bei der IFA Klus am 18. Juni und ein Herbstevent mit Überraschungspotential am 21. Oktober.
Zum Schlusspunkt mit Substanz wird das Referat von Christian Hunziker, Projektleiter und stellvertretender Direktor der Solothurner Handelskammer. Er beschreibt die Schweizer Wirtschaft als erstaunlich stabil, obwohl alles andere als gemütlich unterwegs: Der starke Franken, geopolitische Spannungen, Zollthemen und ein raueres internationales Umfeld setzen vor allem exportorientierte Unternehmen unter Druck. Sein Bild bleibt dabei differenziert: Während die Industrie Gegenwind spürt, sorgen Binnenwirtschaft, tiefe Arbeitslosigkeit und robuste Branchen weiterhin für Stabilität.
Besonders konkret wird Hunziker bei den Herausforderungen, die viele Unternehmen täglich beschäftigen: Bürokratie, Regulierungsdichte, Cybersecurity, Digitalisierung, Fachkräftemangel und das Verhältnis zur EU. Kurz gesagt: Es mangelt nicht an Aufgaben, aber auch nicht an Chancen – vorausgesetzt, Flexibilität, Resilienz und verlässliche Rahmenbedingungen bleiben keine blossen Schlagworte.
Das anschliessende Apéro im Gasthof Kreuz Egerkingen bot darauf die perfekte Gelegenheit, die Netzwerk-Erweiterung und -Intensivierung zu nutzen.












